Autoreinigung mit dem Hochdruckreiniger.

Autoreinigung mit dem Hochdruckreiniger.

Im Frühjahr und Sommer nehmen die Ausfahrten mit dem Auto wieder deutlich zu und das liebste Männerspielzeug soll vor allem eins – glänzen!

Doch Vogelkot, Harz, Pollen, Staub und Schlamm können dem Auto nicht nur einen ungepflegten Eindruck verleihen, sondern auf Dauer auch den Lack angreifen. Zudem sind sie hartnäckig und lassen sich nur schwer von Hand entfernen.

Wenn Sie jetzt denken, dass solche Problem nur im Sommer auf Sie warten, liegen Sie falsch. Neben diesen typischen Verschmutzungen im Sommer, gibt es aber auch noch klassische Verunreinigungen im Winter, die nicht weniger aggressiv sind.

In dieser Zeit lauert vor allem der typische Ölschmier im Schneematsch oder dem Wasser auf der Straße, der das Auto mit einem dunklen Schleier überzieht. Und dann natürlich noch das Streusalz, welches den Lack und die Karosserie angreift und zudem zu Rost führen kann.

Wer nicht ständig in die Waschanlage will, kann sich hier mit einem Hochdruckreiniger behelfen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

Hochdruckreinigung des Autos – Regionale Gegebenheiten

In vielen Gemeinden ist das Waschen des Autos auf dem eigentlichen Grundstück nicht grundsätzlich verboten, solange einige Einschränkungen beachtet werden. Verboten sind in der Regel Motorwäschen und der Einsatz von Reinigungsmitteln, nicht das Waschen an sich.

Die Verwendung von Hochdruckreinigern kann aber ebenfalls eingeschränkt sein. Es lohnt sich vor dem Mieten oder der Anschaffung also, beim jeweiligen Bürgeramt nachzufragen.

Die Vorteile der Hochdruckreinigung bei Autos

Schwierig zu erreichende Rillen und enge Winkel lassen sich mit dem Schwamm kaum reinigen. Vor allem dann nicht, wenn es sich um hartnäckige Verschmutzungen handelt. Auf dem eigenen Grundstück kommt dann noch das Problem hinzu, dass keine Reinigungsmittel eingesetzt werden dürfen.

Hier ist eine chemische Vorbehandlung also nicht möglich. Der Druck aus dem Wasserschlauch reicht hier ebenfalls nicht aus, dafür verbraucht dieser aber reichlich Wasser. Im Endeffekt sogar mehr Wasser, als der Hochdruckreiniger. Er ist also eine sparsame Alternative hierzu, die zugleich effizienter ist.

Felgen, Radkappen, Reifenprofil und das Auto selbst können also in kürzester Zeit zum Strahlen gebracht werden und das deutlich einfacher als per Hand oder mit dem Schlauch.
Wer es vor der eigenen Tür damit nicht reinigen darf, findet entsprechende Möglichkeiten oft an Tankstellen oder bei Autowaschanlagen.

Die eigenhändige Reinigung mit Hochdruck ist dabei oftmals günstiger, als eine Fahrt durch die Waschanlage. Zudem zeigt sie sich nicht nur bei hartnäckigen Verschmutzungen deutlich gründlicher.

Und so geht’s

Ob der Hochdruckreiniger auf dem eigenen Grundstück oder an öffentlicher Stelle zum Einsatz kommt, einige Punkte müssen in jedem Fall beachtet werden. Dazu gehören Druck und Abstand. Optimal sind zehn bis zwanzig Zentimeter Entfernung zwischen Wasserausgang und Oberfläche.

Lackschäden müssen dann nicht befürchtet werden, während dennoch ein großer Wirkungsgrad erreicht wird.

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, sollten zudem spezielle Aufsätze zum Einsatz kommen. Für größere und weitgehend ebene Flächen ist eine rotierende Waschbürste ideal. Diese bringt den Lack auf Hochglanz und gestaltet die Reinigung noch effektiver.

Für Rinnen und empfindlichere Bereiche, wie beispielweise den Kühler, sollte hingegen eine weiche Waschbürste eingesetzt werden. Diese schont die Materialien und leistet dennoch gründliche Arbeit. Einige Hersteller bieten zudem spezielle Zusätze an, die direkt dem Wasser zugegeben werden und eine Vorbehandlung selbst bei starken Verschmutzungen unnötig machen.

Diese sind wiederum nur mit vorheriger Genehmigung zuzufügen.

Die Pflege danach

Damit sich im Anschluss keine Wasser- oder Kalkflecken auf dem frisch gereinigten Auto bilden, sollte ein saugfähiges Autoleder zum Einsatz kommen. Der Lack wird in kreisförmigen Bewegungen poliert, auf diese Weise getrocknet und von Wassertropfen befreit.

Das Resultat ist durchgängiger Glanz und eine Oberfläche, die perfekt auf weitere Behandlungen vorbereitet ist. Schutz- und Pflegeprodukte können dann also zum Einsatz kommen, wenn der Lack rundum getrocknet wurde.

Tipp: Wer das Trocknen und Polieren vermeiden möchte, kann je nach Möglichkeit auch direkt weiches Wasser einsetzen.